Mittwoch, 6. Juni 2018

[Rezension] "Das Wunderreich von Nirgendwo" von Ross MacKenzie



Das Wunderreich von Nirgendwo (Ross MacKenzie)

Erschienen:
23. August 2017
Seitenzahl: 366
Verlag: Verlag Freies Geistesleben
Hardcover: 19,99 €
ISBN: 978-3772527999

Der Autor

1981 geboren, wuchs Ross Mackenzie in Renfrew bei Glasgow auf und wusste bereits als kleiner Junge, dass er einmal Schriftsteller werden möchte. Bereits mit 7 Jahren verfasste er sein erstes Buch - über ein Krokodil namens Crunchy Colin.

Das Wunderreich von Nirgendwo

Das Wunderreich von Nirgendwo
kann jederzeit in jeglicher Stadt auftauchen.
Das Labyrinth seiner Räume
enthält unglaublich viele Sensationen.
Doch am Eingang muss man einen
Preis zahlen, ohne es zu wissen.
Als Daniel auf seiner Flucht in das
geheimnisvolle Geschäft in Glasgow
hineinstolpert, öffnet sich für ihn
die Tür zu einer Welt voll atemberaubender
Magie und lauernder Gefahr.

Fazit

Besonders ins Auge springen, konnte mir das Buch durch sein wirklich schön gestaltetes Cover.  Schon die ersten Seiten konnten mich fesseln und ich war schnell mittendrin in der Geschichte rund um den Waisenjungen Daniel. Dieser kommt in einen besonderen Zauberladen von Mr. Silver. Mit Magie, Spaß und Charme schafft es der Autor das Buch zu einem wunderbaren Lesespaß zu machen. Besonders die Atmosphäre und der Handlungsort an sich konnte mich in seinen Bann ziehen. Ein kleiner Schwung Harry Potter steckt auch darin, was es für mich nur attraktiver machte zu lesen.

Der Schreib- und Erzählstil hat mir sehr gut gefallen. Gerade für das Empfehlungsalter von 11 Jahren finde ich gut gelungen und ich glaube, dass gerade die jüngeren Leser mit diesem Buch sehr viel Spaß haben werden. Der Schreibstil ist allerdings anders, als man ihn gewohnt ist. Gerade als Jugendbuchliebhaberin fand ich es sehr erfrischend, einmal so etwas zu lesen. Ein wenig durcheinander kam ich im Hauptteil mit der Haupthandlung kurz nach der Prüfung Daniels. Das machte das Buch leider ein wenig langatmig. Die Idee, dass der Laden durch Magie am Laufen gehalten wurde, fand ich interessant, sie konnte mich jedoch nicht vollends packen. Spannend fand ich wiederum die Tatsache, dass Daniel ihn am Laufen halten kann, indem er in den verschiedenen Räumen des Ladens Magie erschaffen kann. Ein wenig kompliziert, aber keine schlechte Idee.

Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen, auch deshalb, weil ich Magie und Düsternis in Kinder- und Jugendbüchern sehr mag. Das Buch ist extrem kurzweilig und auch nicht besonders dick. Gerade für jüngere Träumer ist die Lektüre mehr als empfehlenswert. 


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