Montag, 12. März 2018

[Rezension] "Iskari – der Sturm naht" - ich hatte mir mehr versprochen

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Iskari – der Sturm naht (Kristen Ciccarelli)


Erschienen: 
2. Oktober 2017
Seitenzahl: 416
Verlag: Heyne fliegt Verlag 
Hardcover: 16,99 €
ISBN: 978-3453271234 
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Die Autorin



Kristen Ciccarelli wuchs in einer großen kanadisch-slowenischen Familie auf. Die weitläufigen Wälder der Niagara-Halbinsel waren der Abenteuerspielplatz ihrer Kindheit. Heute erinnert sie sich in ihren Geschichten an die Wildnis der Natur und lässt ihre Helden gegen gefährliche Drachen kämpfen. ISKARI – DIE GEFANGENE KÖNIGIN ist der zweite Teil ihrer großen Fantasy-Trilogie, die sich auf Anhieb in 11 Länder verkaufte.



Iskari - Der Sturm naht



Asha lockte als Kind einen der mächtigsten aller Drachen, Kozu, herbei, der vorgab ihr Freund zu sein. Allerdings war das nur eine Maske, denn er flog auf und vernichtete mit seinen Flammen die Heimatstadt des Mädchens. Diese Schuld liegt nun auf Asha, die sich selbst an Kozus Flammen verbrannte. Um die Schuld zu sühnen, ist die junge Frau Iskari geworden, eine Drachentöterin. Durch ihre Erfahrung wurde sie die beste und mutigste, doch ihre größte Prüfung steht noch bevor. Denn entweder befreit sie das Land endgültig von Kozu oder muss Jarek heiraten. Eine Sache, die ihr mehr als widerstrebt. Der Kampf  gegen Kozu entpuppt sich jedoch als mehr oder weniger unlösbare Aufgabe, doch Asha ist nicht allein.



Fazit



Ein Buch, welches mir durch sein wunderbares Cover ins Auge gesprungen ist. Auch die Hauptprotagonistin Asha konnte mich von der ersten Seite an fesseln. Ich mochte ihre mutige, selbstbewusste Art sowie ihr Auftreten vor Fremden, trotz Entstellungen, die sie von Kozu mitbekommen hat. Allerdings nervte mich nach einer Weile genau dieses Auftreten stark. Asha schien unbelehrbar und immer alles besser zu wissen, dazu kommt eine gehörige Portion Jammerei. Die Königsfamilie selbst fand ich leider ebenfalls nicht wirklich sympathisch und konnte einige Dinge nicht nachvollziehen.



Der Schreib- und Erzählstil war zunächst ansprechend, jedoch kam ich im Laufe des Buches mit den beiden „Handlungssträngen“ nicht mehr zurecht. Auch, wenn es eine sehr schöne Idee ist, neben der Haupthandlung, die alte Geschichte der Drachen zu erzählen, fand ich diese Unterbrechungen sehr störend.



Dadurch konnte ich der Geschichte leider nicht so gut folgen, wie ich es gern getan hätte. Einige Stellen zogen sich meines Erachtens auch sehr, sodass ich mit einigen Abschnitten noch einmal anfangen musste und sie mehrfach lesen musste. Das spricht mich bei einem Buch dieses Genres (Jugend-/Fantasyroman) leider gar nicht an. Ich habe vorher schon gehört, dass das Buch ab der Mitte sehr gut wird, was ich leider nicht teilen konnte. Für mich zog sich die Handlung leider und außer mit der Protagonistin Asha, kam ich mit den Figuren des Romans nicht wirklich zurecht.



Schade, denn ich glaube das Buch hätte wirklich Potenzial gehabt. Allerdings fand ich es auch ziemlich klischeehaft und vorhersehbar. 





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