Mittwoch, 7. Februar 2018

[Rezension] "The Promise" - beeindruckt nicht nur durch das wunderschöne Cover



https://www.luebbe.de/one/buecher/junge-erwachsene/the-promise-der-goldene-hof/id_6019099

The Promise – Der goldene Hof (Richelle Mead)

Erschienen 
29. September 2017
Seitenzahl: 529
Verlag: One Verlag (Bastei Lübbe) 
Gebunden: 18,00 €
ISBN: 978-3846600504 
Auch bei Amazon erhältlich



Die Autorin


Bevor sie zum Shootingstar der Fantasy-Szene wurde, hatte Richelle Mead (geboren 1976 in Michigan) schon einige Karriereansätze hinter sich: Kunst und Religion hatte sie studiert, und auch eine Ausbildung als Lehrerin genossen. Mythologisches und Geheimnisvolles hatte sie aber schon immer fasziniert, und irgendwann wagte sie dann den Schritt in ein Genre, zu dessen Topautorinnen sie heute gehört: Urban Fantasy. Teenager und junge Erwachsene verschlingen ihre Werke, seien es die Bände der Romanserie „Vampire Acadamy“, die „Georgina Kincaid“-Reihe oder die Folgen der „Dark Swan Novels“. (Amazon)


The Promise – Der goldene Hof


Ausgewählte Mädchen haben am Goldenen Hof im Land von Elizabeth die Möglichkeit eine adlige Ausbildung zu erhalten und in eine wunderbare Zukunft im Land Adoria zu blicken. Elizabeth ist eigentlich eine junge Adlige, die ihr Leben lang ein solches Leben genießen durfte. Doch da fühlt sie sich nicht mehr wohl. Ihr goldener Käfig ist ihr zu eng geworden, nach dem Tod ihrer Eltern. Als sie dann den jungen Cedric Thorn vom Goldenen Hof kennenlernt, weckt dieser einen Plan in ihr, der mehr als gefährlich werden kann. Sie möchte es nach Adoria zum Goldenen Hof schaffen, um dort die Ausbildung anzutreten, und ein eigenes Leben, weitab ihres eigenen goldenen Käfigs beginnen zu können. Kurze Zeit später kann sie die Ausbildung antreten und für sie bricht eine neue, nicht ganz ungefährliche Zeit an.


Fazit


Das Buch konnte mich schon durch seine wunderbare Umschlaggestaltung fesseln. Blau und in der Mitte ein Mädchenkopf mit schöner Frisur von hinten zusehen. Dazu noch der Titel „The Promise“ und ich musste automatisch an „Selection“ denken. Diese Bücher fand ich nicht schlecht, aber mich haben sie auch nicht vom Hocker gerissen. Daher war ich auf „The Promise“ sehr neugierig. Schon die ersten Seiten rund um Elizabeth und das Leben an ihrem Hof fand ich sehr spannend und woltle das Buch nicht mehr weg legen.


Die Protagonistin fand ich zunächst etwas anstrengend, konnte mich jedoch nach und nach mit ihr anfreunden. Ihre Geschichte wuchs mir immer mehr ans Herz und auch Cedric, welcher nach kurzer Zeit in der Geschichte auftaucht, mochte ich sehr gern. Elizabeth ist mutig, entschlossen, kann aber leider auch ihr loses Mundwerk kaum im Zaum halten, was ihr auch das ein oder andere Mal auf die Füße fällt. Zu Beginn wird die Stellung ihrer Familie deutlich und die Zahl der Bewerber hält sich leider in Grenzen. Als sie ihren entfernten Cousin heiraten soll, wird Elizabeth alles zuviel. Zu ihrem Mundwerk gesellt sich eine große Portion Naivität und Impulsivität, welches sie zu einer sympathischen Protagonistin machen, ihre Stellung und Maskerade am Goldenen Hof jedoch gefährden. Cedric setzt sich von Beginn an für die junge Frau ein und hält, nach wie vor, ihre Identität geheim. Doch auch Elizabeths Schönheit bringt sie voran, denn es gibt zahlreiche Bewerber aus der adligen Schicht, welche sie vom Goldenen Hof weg gern zur Frau nehmen würden. 


Der Schreib- und Erzählstils des Jugendbuches war angenehm, locker, leicht und mit einem kleinen Suchtfaktor versehen. Mir fiel es jedenfalls schwer das Buch wieder aus der Hand zu legen. Nach und nach wurde auch klar, dass diese Geschichte keinerlei Bezug zu „Selection“ hat. An einigen Stellen fand ich die Handlung und auch den Handlungsverlauf etwas vorhersehbar, allerdings überraschte die Autorin doch an der ein oder anderen Stelle mit Wendungen, die der Leser so nicht erwartet hatte. Auch die Erzählperspektive, aus der Sicht Elizabeths, fand ich sehr angenehm. Denn so hat der Leser immer das Gefühl mitten im Geschehen zu sein.


Schön fand ich auch den historischen Handlungsort, welcher diesen Roman noch spannender gemacht hat. Alles in allem ein schönes, kurzweiliges Buch, welches mich positiv zurück gelassen hat. Allerdings ist mir die Geschichte trotzdem nicht besonders lang im Kopf geblieben.




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