Mittwoch, 7. Februar 2018

[Rezension] "Die Prophezeiung der Hawkweed" - leider so gar nicht meins




Die Prophezeiung der Hawkweed (Irena Brignull)

Erschienen: 
16. März 2017
Seitenzahl: 396
Verlag: Sauerländer (Fischer) Verlag 
Hardcover: 17,99 €
ISBN: 9783737354240
Auch bei Amazon erhältlich



Die Autorin


Irena Brignull wuchs in den Chiltern Hills im Südosten Englands auf und lebt heute mit ihrer Familie in London. Nach ihrem Studium der englischen Literatur in Oxford schrieb sie Drehbücher für preisgekrönte Kinoerfolge wie ›Shakespeare in Love‹, ›Die Boxtrolle‹ oder ›Der kleine Prinz‹. ›Die Prophezeiung der Hawkweed‹ ist ihr erstes Jugendbuch. Der Titel ›Die Prophezeiung der Hawkweed‹ wurde 2017 für den Branford Boase Awards nominiert.

@ Fischer Verlag


Die Prophezeiung der Hawkweed 


Ember und Poppy kennen sich nicht, obwohl sie in der gleichen Nacht in weit entfernten Teilen des Landes zur Welt gekommen sind. Durch einen mächtigen Fluch, der sie ihr ganzes Leben zu verfolgen scheint, wurden sie in dem Moment ihrer Geburt vertauscht und leben nun auch vertausche Leben. Ember wächst in einem Clan von Hexen auf, zu welchem eigentlich Poppy gehört und Poppy selbst, wächst in einer Kleinstadt in England auf.

Doch obwohl die beiden sich nicht kennen, spüren sie, dass sie nicht in ihre jeweilige Welt passen. Poppys einzige Freunde sind Katzen und sie ist bisher von jeder Schule geflogen. Sie kann nicht verstehen, dass die Fensterscheiben zerplatzen, sobald sie wütend wird. Ihre Mitschüler halten sie daher für einen Freak. Ember hingegen wohnt in der Natur und sollte eigentlich Zaubern können. Doch sie hat keine Ahnung davon, wie man die Kräfte der Natur beeinflusst oder etwas ausspricht. Sie wirkt zart und verletzlich. Erst als sich die beiden Mädchen eines Tages gegenüberstehen, wissen sie, dass es einen Ort geben muss, an dem sie glücklich sind. Und dass es höchste Zeit ist, für dieses Glück zu kämpfen. 


Fazit


Ein Buch, welches mich durch seine interessante Geschichte und dem spannend gestalteten Cover einfangen konnte. Die Geschichte mit zwei Mädchen, die so miteinander verbunden und deren Leben extrem miteinander verwoben scheint, die sich jedoch nicht kennen, wachsen auf und treffen sich an einem Tag. Von da an scheint sich ihr Leben um 100 Grad zu wandeln und sie spüren, dass sie vor allem gemeinsam glücklich sind. 


Der Schreibstil war sehr einfach, sodass man schnell ins Geschehen eintauchen konnte. Die ersten Seiten konnten mich jedoch noch nicht überzeugen und ich hatte durch die verschiedenen Handlungsstränge meine Schwierigkeiten, in der Geschichte zu bleiben. Nach und nach konnte ich jedoch die Personen und Zusammenhänge besser auseinanderhalten und das Buch wurde spannender. Als sich die beiden Mädchen schließlich trafen, konnte ich das Buch gar nicht mehr weglegen. Natürlich dreht sich auch hier einiges um die Liebe, welche letztlich im Mittelpunkt steht, neben der Familiengeschichte rund um Ember und Poppy.
 Trotzdem fand ich einige Handlungsweisen und gegenseitige Reaktionen und Gefühlswandlungen der einzelnen Protagonisten eher schwierig und nicht nachvollziehbar. Leo fand ich jedoch als Protagonisten sehr ansprechend. Dass er einen solchen Einfluss auf die Handlung hat, konnte ich nicht unbedingt passend.  


Die Geschichte selbst fand ich leider ziemlich oberflächlich und vorhersehbar. Das ist schade, denn man hätte definitiv mehr aus dem interessanten und spannenden Stoff machen könnte. Vielleicht folgt ein weiterer Band, ich jedoch werde die Geschichte um Ember und Poppy sicher nicht mehr weiter verfolgen. Schade, der Klappentext hatte mehr versprochen. 


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