Mittwoch, 7. Februar 2018

[Rezension] "Auf ewig dein: Time School 1" - ich hatte mehr erwartet





Auf ewig dein: Time School 1 (Eva Völler)

Erschienen 
21. Juli 2017
Seitenzahl: 384
Verlag: One Verlag (Bastei Lübbe) 
Hardcover 15,00 €
ISBN: 978-3846600481
Hier bei Amazon erhältlich


Die Autorin


Eva Völler hat sich schon als Kind gern Geschichten ausgedacht. Trotzdem hat sie zuerst als Richterin und später als Rechtsanwältin ihre Brötchen verdient, bevor sie Juristerei und Robe schließlich endgültig an den Nagel hängte. „Vom Bücherschreiben kriegt man auf Dauer einfach bessere Laune als von Rechtsstreitigkeiten. Und man kann jedes Mal selbst bestimmen, wie es am Ende ausgeht.“ Die Autorin lebt mit ihren Kindern am Rande der Rhön in Hessen.  (Amazon)


Auf ewig dein: Time School


Nach zahlreichen gemeinsam erlebten Abenteuern, entschließen sich Anna und Sebastiano nun eine Zeitwächter-Schule zu errichten und in welcher Stadt würde dieses Vorhaben mehr Sinn machen, als in der Wasserstadt Venedig? Doch leider kann Zeitreisen ziemlich gefährlich sein, daher hatten sich die beiden durch die Schule ein etwas ruhigeres Leben versprochen. Aber ihre beiden neuen Frischlinge der Schule bringen einiges durcheinander. Schon bei ihrem ersten großen Einsatz am Hofe von Heinrich VIII. geht so ziemlich alles schief, was schief gehen kann. Als dann auch noch unerwarteter Besuch aus der Zukunft im Zimmer von Anna auftaucht, ist ihr Leben vollkommen auf den Kopf gestellt. 


Fazit


Als ich hörte, dass es einen neuen „Zeitreise“-Roman der Zeitenzauber-Trilogie von Eva Völler geben wird, war ich ganz aus dem Häuschen. Ich habe die drei Bände rund um Anna und Sebastiano geliebt und auch Völlers Erzählstil mochte ich wirklich sehr. Allerdings waren die Romane für mich auch abgeschlossen nach der Trilogie. Dies zeigt auch das Cover von „Auf ewig dein“, welches völlig anders aussieht, als die restlichen drei Cover und sich deutlich abzugrenzen versucht. Durch die beiden Hauptcharaktere Anna und Sebastiano ist das aber natürlich nicht möglich.


Beide sind mir von Beginn an erneut sympathisch und ich konnte sehr schnell nachvollziehen, wieso ich die Bücher von Eva Völler bisher so geliebt habe. Allerdings mochte ich die beiden Zeitwächter-Schüler von Anna und Sebastiano, Ole und Fatima, so gar nicht. Mit beiden wurde ich nicht so richtig warm und ich fand einige Äußerungen zu Beginn des Romans einfach unpassend. Ole war mir zu übertrieben plump dargestellt und Fatima zu offensiv. Dies führte dazu, dass ich schon nach den ersten Seiten nicht wirklich ins Geschehen reinkam und mir die Handlung nach und nach auf die Nerven zu gehen schien. Auch die Beziehung zwischen Anna und Sebastiano, die in den vergangenen Büchern ein Hauptbestandteil der Handlung war, blieb meines Erachtens kaum spürbar und damit deutlich auf der Strecke. Natürlich haben beide mit ihrer Schule nun deutlich andere Dinge im Kopf, denn besonders Anna tut sich mit der Rolle als Lehrerin noch schwer. 


Der Schreib- und Erzählstil steht den drei ersten Bänden der Zeitenzauber-Reihe in nichts nach und man ist als Leser sofort mitten im Geschehen. Doch auch die Handlung konnte mich nach den ersten Seiten wenig fesseln. Dies änderte sich leider auch nicht, als ich den Roman fortsetzte. Häufig legte ich ihn daher erst einmal weg, begann von Neuem, aber es änderte sich nichts. Die Handlung war mir viel zu langgezogen und wenig spannungsvoll. 


Ich persönlich finde es wahnsinnig schade, dass dieses Buch nicht so spannungsgeladen und fesselnd ist wie seine Vorgänger. Dies rückt die Zeitenzauber-Reihe für mich nun leider eher in einer negativere Ecke, sie gehörte bis her zu meinen Lieblingsreihen. Ich finde, sie sollte abgeschlossen bleiben, so wie sie ist. Aber natürlich komme auch ich nicht umhin, auch die folgenden Bände von „Time School“ zu lesen.






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