Freitag, 8. September 2017

[Rezension]"Deathline - Ewig dein" - ein interessantes Thema mit spannender Umsetzung



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Deathline 1 - Ewig dein (Janet Clark)
Erschienen
20. März 2017
Seitenzahl: 400
Verlag: Cbj Verlag
Gebunden: 16,99 €
ISBN: 978-3570173664


Die Autorin

Janet Clark arbeitete nach ihrem Studium als wissenschaftliche Assistentin, Universitätsdozentin und Marketingchefin in Belgien, England und Deutschland. Nach einer erfolgreichen Karriere im Wirtschaftsbereich, startete sie 2010 noch einmal von Null: als Autorin. 2011 wurde ihr erster Roman veröffentlicht. Seitdem erschienen 4 weitere Romane und eine vierteilige Serie. Neben dem Schreiben setzt sich Janet Clark als Präsidentin der Mörderischen Schwestern e.V. für die Rechte von Autorinnen ein. Mehr über die Autorin unter www.janet-clark.de. @amazon

Ewig dein

In den Sommerferien, kurz nach ihrem 16. Geburtstag, ahnt Josie noch nicht, dass ein ihr Schicksal bestimmender Sommer vor ihr liegt. Ein Sommer, der alles ändern wird. Denn auf der Pferdefarm ihrer Familie lernt sie den geheimnisvollen Ray kennen und mit ihm zusammen noch einige andere geheimnisvolle Dinge. Denn die Idylle des Reiterhofes trügt und wird zum Schauplatz mysteriöser Ereignisse. Ray versucht Josie, die sich Hals über Kopf in den Jungen verliebt, klarzumachen, dass ihre Liebe nicht sein darf. Doch Josie versteht nicht, dass Ray nur auf der Pferderanch aufgetaucht ist, weil er hofft, dort sein schützendes Amulett wiederzufinden, ohne welches er verloren ist. 

Fazit

Ein wunderschön geschriebenes Buch mit einem Thema, welches mich unglaublich ansprechen konnte, obwohl ich wirklich nicht auf Geistergeschichten stehe. Die Kapitelüberschriften sind mit ihren Pünktchen wunderbar gestaltet und auch das Cover konnte mich von Anfang an überzeugen. Die Protagonistin Josie war mir zunächst ein wenig unsympathisch. Warum kann ich gar nicht genau sagen und mein Gefühl änderte sich auch im Laufe des Romans. Meines Erachtens nahm die Geschichte ab der Mitte des Buches erst richtig Fahrt auf. 

Das lag natürlich auch daran, dass die Geschichte rund um Josie und Ray, den beiden Hauptprotagonisten, erst zur Mitte in eine Richtung schwenkte, die ich zunächst seltsam fand. Zumal die verschiedenen Ereignisse, die sich rund um die Liebesgeschichte der beiden auftun, sehr plötzlich ans Tageslicht treten. Ohne Erklärungen oder ähnliches. Das fand ich leider ein wenig befremdlich. Trotzdem konnte mich die Geschichte fesseln und ich wollte wissen, wie es mit den beiden weitergeht. 

Der Schreibstil selbst war sehr einfach und angenehm, ein Buch, welches wirklich schnell wegzulesen ist. Besonders gut hat mit die Location der Pferderanch gefallen. Es erinnert an die tollen Cowboy und Indianergeschichten Amerikas, an Texas mit seinen staubigen Wüsten und ein wenig an den Pferdeflüsterer.

Im Nachhinein muss ich sagen, dass es trotz allem ein Inhalt ist, der mir nicht lang im Kopf geblieben ist. Obwohl die Geschichte vom Inhalt her außergewöhnlich ist, konnte er nicht mit anderen Inhalten mithalten, die einfach länger im Kopf bleiben. Trotzdem würde ich gern den zweiten Band von Janet Clarks „Deathline“ lesen.


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