Dienstag, 5. September 2017

[Rezension] "Apfelkuchen am Meer" - unterhaltsam, locker, sommerlich



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Apfelkuchen am Meer (Anne Barns)

Erschienen
8. Mai 2017
Seitenzahl: 352
Verlag: mtb Verlag
Taschenbuch: 9,99 €
ISBN: 978-3956497100
Die Autorin

Anne Barns ist ein Pseudonym der Autorin Andrea Russo. Sie hat vor einigen Jahren ihren Beruf als Lehrerin aufgegeben, um sich ganz auf ihre Bücher konzentrieren zu können. Sie liebt Lesen, Kuchen und das Meer. Zum Schreiben zieht sie sich am liebsten auf eine Insel zurück, wenn möglich in die Nähe einer guten Bäckerei. @amazon

Apfelkuchen am Meer

Merle reist nach vielen vielen Jahren zurück auf ihre Kindheitsinsel Juist zurück. Das Aroma ihrer Kindheit ist der süße Duft von warmen Apfelrösschenkuchen und Meer. Seit Generationen schon backt Merles Familie nach diesem geheimen Rezept die Apfelrosentorte. Als eine Freundin ihr erzählt, dass sie diese Torte in einem Café auf der Insel Juist gegessen hat, kann Merle es nicht glauben. Sie lässt alles stehen und liegen und macht sich spontan auf die Suche nach der Bäckerin, die das geheime Rezept der Familie zu haben scheint. Ihr Weg führt sie zurück nach Juist, welche mehr Geheimnisse birgt, als nur ein altes Familienrezept….

Fazit

Ein warmes, unterhaltsames Sommerbuch, welches mich bereits durch sein schönes sommerhaftes Cover angesprochen hat. Zu sehen sind die Apfelrösschen, die Merle so gern backt und typische Sommersymbole, wie der Strand von Juist, Seesterne und Muscheln. Aus diesem Grund habe ich mich auch für das Buch entschieden. Ich wollte eine locker leichte Sommerlektüre, die am Meer spielt und mich dem Fernweh hingeben lässt. Genau das habe ich auch bekommen. Mit der Insellocation Juist, hat die Autorin direkt meinen Nerv getroffen. Die Hauptprotagonistin Merle fand ich ebenfalls sehr ansprechend und ich wollte unbedingt mehr über ihr Familiengeheimnis und den leckeren Apfelrosenkuchen erfahren. Dessen Rezept findet sich übrigens ebenfalls im Buch, genauso wie die Apfelbutter, die Merle auf Juist über den Weg läuft.

Der Schreib- und Erzählstil ist locker, leicht, schnelllebig und lädt zum sommerlichen Träumen ein. Nur in der Mitte des Buches, hätte es für meinen Geschmack gern etwas kürzer gehalten werden können. Da war es letztlich doch etwas langatmig, aber für mich tat dies der Handlung keinen Abbruch und ich mochte das Buch sehr. Im Gegensatz dazu steht die Liebesgeschichte, die Merle auf Juist natürlich ereilt. Die hätte meiner Meinung nach gern etwas langsamer geschehen können.

Trotzdem ein wunderbares Buch voller Sommer, welches man an einem Nachmittag durchlesen kann und sicherlich einige unterhaltsame Stunden bereithält. Besonders gut haben mir die bildhaften Landschaftsbeschreibungen und die Beschreibungen der Personen. Alles in allem ein tolles Buch, welches ich guten Herzens weiterempfehlen kann. 



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