Mittwoch, 1. Juni 2016

[Rezension] "Verschwundene Seelen – Die Vergessenen der Wirklichkeit" - ich hatte leider mehr erwartet



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Verschwundene Seelen – Die Vergessenen der Wirklichkeit (Annika Meyer)

Erschienen:
01.März 2016
Seitenzahl: 340
Hardcover: 16,95€
ISBN: 3944788176

Die Autorin

Annika Meyer, Jahrgang 1999, ist musisch und künstlerisch hochtalentiert und hat bereits an mehreren Wettbewerben erfolgreich teilgenommen. Ihre wahre Leidenschaft gilt aber der Literatur und dem Schreiben. Neben der Schule widmet sie jede freie Minute diesem Hobby. »Verschwundene Seelen« ist ihr Debütroman.

Verschwundene Seelen

Sie sind zu siebt und gehören zum engeren Kreis der Auserwählten. Ihre Aufgabe ist es das Buch des Lebens vor der Vernichtung durch die Schattenmenschen zu retten. Möglich ist den Jugendlichen dies durch ihre magischen Fähigkeiten, welche es ihnen ermöglicht einen Kampf zu führen, welcher den übermächtigen Feind, der mit äußerster Brutalität vorgeht, in den Enge treiben soll. Das „Zauberbuch“ hat für sie oberste Priorität und die Sieben tun alles dafür es zu retten. Doch wird es ihnen gelingen es vor den Fängen der Schattenmenschen zu retten? Das sollte es, denn die Auserwählten zahlen einen hohen Preis für ihre Aufgabe. Solange sie sich in ihrer Parallelwelt bewegen, verlieren Freunde, Verwandte und ihre Familie jegliche Erinnerung an sie.

Fazit

Ein Buch, welches mich vor allem durch sein wunderschön gestaltetes Cover in seinen Bann ziehen konnte. Zu sehen ist eine düstere Atmosphäre mit einem Baum sowie dem grünen Sonnenlicht, welches durch diese fällt. Ein besonderes Highlight ist der dunkelgrüne Schnitt, welcher dem Buch noch eine besondere Note gibt.

Doch leider konnte das schön gestaltete Buch selbst, nicht von seinem Inhalt ablenken. Bereits nach wenigen Seiten fehlte mir die Spannung und ich verlor immer mehr die Lust weiter zu lesen. Einige Kapitel fand ich wirklich gut gestaltet, wobei mir auch der Schreib- und Erzählstil gefiel. Einige Rechtschreibfehler sind mir auch ins Auge gesprungen, was ich aber nicht übertrieben finde.
Leider fehlte mir der typische „Rote Faden“ oder ich hatte ihn schon nach einigen Seiten verloren. Ich kam nicht wirklich in die Geschichte hinein und fand auch die Wiederholung von Wörtern und Wendungen ziemlich anstrengend.

Die Idee des Romans selbst ist ebenfalls nicht neu. Magische Kräfte, die Auserwählten, welche letztlich gegen den „Feind“, die Schattenmenschen, kämpfen müssen. Erinnert mich doch sehr an einige Romane, die es bereits auf dem Markt gibt. Trotzdem eine interessante Grundidee, aus welcher man definitiv hätte mehr machen können.
Ich glaube, dass die junge Autorin noch mehr Potenzial hat als dieses Buch zu erkennen gibt. Ich bin gespannt, ob wir noch mehr von der jungen Dame hören werden.

Alles in allem fand ich den Roman in den Ansätzen nicht schlecht, allerdings konnte er mich nicht wirklich fesseln.


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