Sonntag, 10. Januar 2016

[Rezension] "So geht Liebe" - ein schönes und gleichzeitig trauriges Jugendbuch





So geht Liebe (Katie Cotugno)

Erschienen:
April 2014
Seitenzahl: 329
Verlag: Heyne Verlag
Hardcover: 14,99 €
ISBN:
978-3453268593

Die Autorin

Katie Cotugno ist mit ihrem Jugendroman So geht Liebe gleich an die Spitze gestürmt. Sie ist eine hoffnungslose Romantikerin, was im Buch auch irgendwie zum Tragen kommt und liebt zudem Mozarella-Honig-Sandwiches. Zur Zeit lebt sie mit ihrem Freund Tom in Boston.

So geht Liebe

Reena ist mehr als überrascht, als sie urplötzlich wieder vor ihrer großen Liebe Sawyer steht, der ihr vor zwei Jahren einfach ohne ein Wort den Rück gekehrt hat. Als er einfach aus ihrem Leben verschwand, hinterließ er sie mit ihrer kleinen Tochter Hannah und einem gebrochenen Herzen. Nun ist er auf einmal wieder da und Reena ist mehr als wütend auf Sawyer und auch auf ihren Vater, der von seiner Ankunft zu wissen scheint. Leider wirbelt Sawyer nicht nur Reenas neues Leben gehörig durcheinander, sondern bringt auch alte Gefühle wieder ans Tageslicht. Doch Reena will sich nicht aus der Fassung bringen lassen, denn sie ist doch glücklich mit ihrem neuen Freund Aaron. Die Erinnerungen an ihre gemeinsame Zeit lassen sie jedoch nicht los und plötzlich kommen auch die Erinnerungen an ihre ehemals beste Freundin Allie, die damals ums Leben kam, wieder ans Licht… 

Fazit

Ein schönes und gleichzeitig trauriges Jugendbuch über den Verlust einer jungen Liebe und einer wunderbaren Freundschaft. Reena ist eine angenehme Hauptprotagonistin, die ihr Leben mittlerweile ganz gut meistert. Nachdem ihre große Liebe Sawyer sie nach einer schwierigen Zeit, die für sie beide nicht leicht war, einfach so sitzen ließ, bricht für sie eine Welt zusammen. Doch Stück für Stück setzt sie diese wieder zusammen und ordnet ihr Leben neu. Als Sawyer dann auf einmal wieder auf der Matte steht, geht das Drama wieder von vorn los.

Interessant sind die beiden Handlungsstränge in Gegenwart und Vergangenheit. Die Handlung der Vergangenheit spielt im „vorher“ und die der Gegenwart im „nachher“. Beides spielt auf Sawyers Verschwinden an. Vor allem die Zeit „vorher“ scheint für Reena eine Qual gewesen zu sein. Sie war geprägt von der verzweifelten Hoffnung endlich die Aufmerksamkeit von Sawyer zu wecken und der Qual mit ansehen zu müssen, wie dieser glücklich mit ihrer besten Freundin Allie ist. Als Allie einen furchtbaren Autounfall hat, kommen sich Reena und Sawyer näher, doch dann offenbart er ihr ein Geheimnis, mit welchem Reena nur schwer zurecht kommt.

Das Buch ist angenehm strukturiert und auch der Schreibstil der Autorin ist ansprechend. Ab und zu bin ich von Reena ein wenig genervt, da sie es einfach nicht hinbekommt ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen. Dies führt zu den ganzen Problemen und Verwicklungen, die letztlich zum bösen Ende führen. Doch auch Sawyer ist daran nicht unschuldig.

Alles in allem ein interessanter Jugendroman über die Pubertät, die erste große Liebe und tiefe Freundschaften, die an der Liebe fast ersticken. 


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