Sonntag, 10. Januar 2016

[Rezension] "Die Puppenkönigin: Das Geheimnis eines Sommers" - wirklich wundervolles Cover



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Die Puppenkönigin: Das Geheimnis eines Sommers (Holly Black)

Erschienen:
September 2013
Seitenzahl: 256
Verlag: Cbj Verlag
Hardcover: 14,99 €
ISBN: 978-3570156438

Die Autorin

Holly Black lebt mit ihrer Familie und ihren vielen Tieren in New Jersey. Seit sie 2002 den Roman Elfentochter veröffentlichte, der von der American Library Association als Best Book for Young Adults ausgezeichnet wurde, lebt sie als freischaffende Autorin. Zusammen mit dem Illustrator Tony DiTerlizzi ersann und schrieb sie die Bestseller-Kinderbuchreihe Die Spiderwick-Geheimnisse

Die Puppenkönigin

Poppy, Alice und Zach kennen nichts Schöneres, als stundenlang mit ihren Spielfiguren zu spielen und sich wilde Geschichten auszudenken. Die drei kennen sich schon ihr ganzes Leben lang und gehen auch gemeinsam zur Schule. Zachs Vater findet es überhaupt nicht komisch, dass sein Sohn mit Puppen spielt, doch da er erst wieder zur Familie gefunden hat, sagt er zunächst nichts. Als Puppenkönigin haben die drei eine wunderschöne Porzellanpuppe erkoren, die Poppys Mutter in einer Glasvitrine stehen hat. Sie hat die Augen immer geschlossen und sieht wirklich hübsch aus. Als Zachs Vater eines Tages seine gesamten Puppen wegschmeißt, will Zach nicht mehr mit Poppy und Alice spielen. Doch die beiden haben dafür kein Verständnis und die Puppenkönigin scheint zudem einen mächtigen Einfluss auf Poppy zu haben. Die hat nun immer öfter haarsträubende Albträume und begibt sich deshalb mit ihren Freunden auf eine geheime Mission. Und schon bald scheinen Poppys Albträume Wirklichkeit zu werden.

Fazit

Ein schönes, spannendes Kinderbuch, welches es jedoch an vielen Stellen an Tiefgang fehlt. Die Geschichte an sich finde ich wirklich fantasiereich und zauberhaft, die Sprache ist mir jedoch viel zu kindlich, daher sind die Dialoge eher flach gehalten. Auch, dass Zach an manchen Stellen mit seinem vollen Namen an den meisten Stellen mit seinem Spitznamen „Zach“ angesprochen wird, stört mich etwas. Auch die drei Hauptprotagonisten haben wenig Tiefe, man erfährt als Leser zwar ein klein wenig über die Vergangenheit und Familien von Poppy, Alice und Zach, jedoch wird keine der drei Geschichten wirklich ausgeschmückt und somit nachvollziehbar. Schön ist jedoch die Thematik der Freundschaft, welche bei den drei Freunden immer wieder im Mittelpunkt steht.

Besonders gut hat mir der Schreibstil der Autorin gefallen. Sie schreibt flüssig und angenehm, sodass man der Geschichte gut folgen kann. Leider scheint diese eher weit hergeholt und der nötige Gruselfaktor bleibt aus. Das Unterfangen der drei Freunde ist mehr als fragwürdig, aber keiner außer Alice scheint sich darüber Gedanken zu machen. Soweit so gut, es bleibt ein Rätsel, was genau mit der Puppenkönigin los ist, aber vermutlich ist das auch so gewollt. Ich fand es leider nicht so ansprechend.

Toll fand ich vor allem das Cover des Buches, weshalb ich es mir eigentlich gekauft habe. Und auch die Kapitelüberschriften und Verzierungen sind wirklich wunderschön und haben einen kleinen Gruselfaktor. Zum Titel des Buches finde ich, dass „Die Puppenkönigin“ ausgereicht hätte.


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