Samstag, 5. Dezember 2015

"Kitty Kathstone" - schöne Idee, nicht so schöne Umsetzung



http://www.kitty-kathstone.com/

Kitty Kathstone (Sandra Öhl)

Erschienen: 
Oktober 2015 
Seiten: 444 
Alter: 14-17 Jahre 
Preis: 17,99 € 
ISBN-13: 978-3950400304

Die Autorin

Sandra Öhl wurde 1975 in Linz geboren und lebt momentan mit ihrer Familie nach längerem Aufenthalt in Wien wieder in Oberösterreich. Seit Abschluss des Regie-, Drehbuch- und Produktionsstudiums arbeitet sie als freier Regisseur im Bereich Werbung und Spielfilm. Nach diversen Drehbüchern ist Kitty Kathstone ihre erste Romanreihe im Bereich all age fantasy.

Kitty Kathstone

Kitty ist ein 15jähriges Mädchen. Sie ist frech und hat es faustdick hinter den Ohren. Leider zieht sie auch Schwierigkeiten an. So wird ihr 15. Geburtstag ein Fiasko. Ihr Vater verschwindet und ihre Mutter, sowie ihre Großmutter eröffnen ihr ein altes Familiengeheimnis. Nun ist es an Kitty sich in ihrer neuen Welt mit all ihren Geheimnissen zurecht zu finden. Gar nicht so einfach für die junge Frau. Denn sie befindet sich in einer Welt voller fantastischer Wesen, Feen, Walküren, Einhörner und Mythen. Kittys Aufgabe steht schon bald fest. Als dann auch noch ein wahnsinnig attraktiver junger Mann auftaucht, ist es um das Mädchen geschehen. 

Fazit

Ein erster Teil, der mich zu Beginn nicht wirklich überzeiugen konnte. So brauchte ich ein wenig, um in das Buch hinein zukommen. Kitty ist der typische pubertäre Teenager, den man sich nach dem Klappentext schon vorstellen kann. Ich persönlich konnte mich mit ihr nicht wirklich identifizieren. Sie scheint Probleme förmlich anzuziehen, gibt sich störrisch und aufmüpfig. Die Welt in die sie hineingerät ist mysthisch und fantastisch. Man hat Lust mehr über sie zu erfahren. Doch die anderen Jungen und Mädchen auf der Schule fand ich ebenfalls ein wenig seltsam. Ich wurde mit ihnen ebenfalls nicht wirklich warm, zumal mich die ganze Geschichte gleichzeitig auch ein wenig an Harry Potter erinnert. Natürlich nur im weitesten Sinne.

Der Schreib- und Erzählstil war für mich ein wenig anstrengend. Ich hatte irgendwie etwas anderes erwartet. Dazu kam, dass mir einige Fragen offen blieben und die Protagonistin ebenfalls nicht wirklich mein Liebling war. Wieso wollte sie nicht wissen, was genau sie ist? Sie ist ein wenig gleichgültig vielen Sachen gegenüber. Durch den Erzählstil wurden viele Dinge einfach zu langatmig, das konnte mich nicht wirklich überzeugen.

Alles in allem schöne Idee, aber für mich leider nicht besonders gut umgesetzt, weshalb ich an dieser Stelle keine Empfehlung für den Roman ausstellen möchte.


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