Donnerstag, 3. Dezember 2015

"Der wilde Garten" - leider so gar nicht mein Fall



http://www.ullsteinbuchverlage.de/nc/buch/details/der-wilde-garten-9783548286259.html
Der wilde Garten (Barbara Claypole White)

Erschienen: 
April 2014 
Seitenzahl: 496 
Taschenbuch: 9,99€ 
ISBN: 978-3548286259

Die Autorin

Barbara Claypole White stammt ursprünglich aus einer ländlichen Gegend in England. Dann verliebte sie sich am New Yorker Flughafen in einen Amerikaner. Heute lebt sie daher mit ihrer Familie in North Carolina, USA.

Der wilde Garten

Landschaftsgärtnerin Tilly ist noch eine junge Frau, als sie ihren geliebten Mann verliert. Sein tragischer Tod wirft sie aus der Bahn, der einzige Mann, der nun noch einen festen Platz in ihrem Leben hat, ist ihr Sohn Isaac. Doch eines Tages steht der zurückgezogene zwangsneurotische James vor ihrer Tür und möchte unbedingt ihren wilden Garten haben bzw. einen Garten, der mindestens genauso aussieht. Tilly ist davon wenig angetan, doch merkt sie schnell, dass James Hilfe zu brauchen scheint. Der ordnungsliebende Amerikaner lässt sich einfach nicht aus ihrem Leben vertreiben und bleibt hartnäckig. Schnell stellen beide fest, dass sie sich gegenseitig helfen können und es erwächst eine zarte Liebe zwischen Rosen und Lavendel..

Die Liebe ist so unberechenbar wie ein wilder Garten

Angetan von dem tollen Klappentext und dem wunderschönen Cover ging ich mit einigen Erwartungen an dieses Buch. Ich erwartete unter anderem eine berührende Geschichte mit Höhen und Tiefen, voller Gefühl und Sympathie. Die Hauptprotagonistin Tilly und ihr Sohn Isaac sind mir auf Anhieb sympathisch. Ganz anders als der neurotische, stille, aber ordnungsliebende James. Er tritt von Anfang an ein wenig undurchsichtig und für meinen Geschmack fast ein wenig nervig auf. Dies zieht sich durch bis zur Liebesgeschichte der beiden. Was als zarte Pflanze entsteht, entwickelt sich bald zu einer Art Stütze für beide. 

Die Struktur der Handlung war für mich ein wenig verwirrend. Immer und immer wieder gibt es Rückblicke in die Vergangenheit, welche ich an einigen Stellen eher unpassend finde. Vor allem die Gedanken von James, welche sich in einigen Handlungssträngen finden, verwirren und langweilten mich beim Lesen ein wenig. Leider wiederholen sich seine Gedankengänge sehr oft. Tilly versprüht einen eigenen Lebensmut und eine Begeisterung, welche ich beim Lesen als sehr angenehm empfand. Auch die Atmosphäre des Romans fand ich sehr angenehm, was am Schreibstil der Autorin lag, allerdings unterbrachen auch viele Umschreibungen und Beschreibungen den Lesefluss. 

Alles in allem ein Roman mit einer Liebesgeschichte, welche durch unterschiedliche Einflüsse immer wieder unterbrochen wird. Kurz überlegte ich sogar das Buch abzubrechen, entschloss mich letztlich jedoch doch noch es zu Ende zu lesen. 


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