Samstag, 7. November 2015

"Endgame - Die Auswählten" - Schwieriger Einstieg, aber spannende Geschichte




Endgame – Die Auserwählten (James Frey)
Der Autor

James Frey wurde 1969 in den USA geboren, genauer in Cleveland, Ohio. Er ist einer der erfolgreichsten Autoren der Gegenwart. Seine Romane wurden in 42 Sprachen übersetzt und erschienen in 118 Ländern. 

Die Auserwählten

Als die zwölf Meteoriten zeitgleich auf die Erde einschlagen steht es fest: Endgame hat begonnen. Mit dem Meteoriteneinschlag gibt es nun auch zwölf Auserwählte, welche dazu bestimmt sind Endgame zu gewinnen. Denn jeder Meteorit überbringt eine Art Stein sowie eine Nachricht, welche die jeweiligen Kandidaten in dem Spiel um Leben und Tod entschlüsseln müssen. Diese kryptischen Rätsel führen die Zwölf letztlich zu einem geheimnisvollen Ort, an welchem das Spiel beginnt. Schnell müssen die Jugendlichen feststellen, dass es keinesfalls ein Spaß war, es ist ein Spiel um Leben und Tod. Für einige kommt der Tod früher, für andere später, denn gewinnen, kann nur einer von ihnen. Nur wer es schafft die Hinweise richtig zu deuten und die drei Schlüssel zu finden, kann der Sieger von Endgame sein.

Fazit

Ein spannender Auftakt einer Trilogie rund um das Endgame. Zwölf Spieler, welche zu Beginn des Romans beschrieben wurden und deren Hauptcharaktere im Mittelpunkt des Romans stehen, wurden im Rahmen eines Meteoriteneinschlags ausgewählt. Durch die Fülle an Protagonisten verliert man schnell den Überblick. Allerdings kristallisieren schnell einige Gruppen heraus, die für den weiteren Verlauf der Geschichte wichtig sind. Die Hauptpersonen sind letztlich Sarah und Jago, Christopher, An Lu, Chiyoko, Aisling, Shari, Kala sowie Maccabee, Alice und Baitsakhan. Das sind zumindest die Namen, an welche man sich nach dem Roman noch erinnert. Sie verwirrten mich am Anfang, allerdings gibt es im hinteren Teil des Buches eine Auflistung sowie eine kurze Beschreibung und das Zeichen der Jugendlichen.

Der Schreib- und Erzählstil des Romans ist gewöhnungsbedürftig. Durch die vielen Spieler und die Beschreibungen sowie die wenig europäisch klingenden Namen, war es schwierig den Überblick zu behalten. Da im Laufe des Buches jedoch immer wieder die gleichen Namen auftauchen, gewöhnt man sich daran. Dazu kommt, dass der Roman immer aus der Perspektive der jeweiligen Personen erzählt ist, um die es gerade geht. Es kommt zu Koalitionen, Teams, aber auch Verrat und Täuschung. Gerade das macht das Spiel auf Leben und Tod aus. Allerdings ist der Roman auch ziemlich brutal. Es wird häufig direkt beschrieben, wie der jeweilige Kandidat sich verletzt oder stirbt. Der Autor beschreibt die Jugendlichen in ihrer grausamen Härte, denn jeder will gewinnen.

Besonders gut gefiel mir die Aufmachung des Buches. Dazu zählte in erster Linie das unglaublich ansprechend gestaltete Cover. Es glänzt nicht nur golden, sondern hat eine raue Oberfläche, in welche Schrift eingraviert ist. Zudem sind im Roman kryptische Rätsel verborgen, welcher der Leser mit enträtseln kann. So kann er ebenfalls Teil von Endgame werden, wenn er denn möchte. Das Buch besitzt zwei Lesebändchen, in den Farben des Romans (schwarz und gold). Dies fand ich ebenfalls ungewöhnlich.

Der zweite Teil „Endgame – Die Hoffnung“ wartet nun schon auf mich und ich möchte unbedingt wissen, wie es mit den verbliebenen Kandidaten weitergeht.


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