Mittwoch, 21. Oktober 2015

[FBM15] Frankfurter Buchmesse 2015 - Interview mit der Autorin Cornelia Tranvicek #blogntalk

Beim Randomhouse Bloggertreffen "Blog'n'Talk" hatten wir die Möglichkeit verschiedene Autoren zu interviewn. Ich durfte es bei Cornelia Travnicek, der Autorin von "Junge Hunde" aus dem DVA Verlag, versuchen und lernte eine offene, aufgeschlossene junge Frau kennen, welche mir gleich sehr sympathisch war. Zusammen mit Anna von "The Anna diaries" und Christina von "Mein Buch - Meine Welt" stellten wir der Autorin jede Menge Fragen, welche sie bereitwillig beantwortete:


Wer darf als erster Ihr Manuskript lesen?
"Das ist unterschiedlich, aber eigentlich gebe ich es immer zuerst meiner Agentin. Dabei ist die Rückmeldung meist sehr professionell, anders, als wenn man es einem Familienmitglied gibt. Die trauen sich meistens nicht so Kritik zu äußern. Ich habe sehr viel Kontakt zu meiner Agentin, wir besprechen uns über neue Ideen und sie gibt mir Rückmeldungen. Gerade bei Umbauten im Text ist das sehr wichtig."

Sind Sie zum ersten Mal auf der Buchmesse? Wie finden Sie das Bloggertreffen?
"Ja, es ist mein erstes Mal auf der Frankfurter Buchmesse. Ich komme auch direkt aus dem Flieger, das "Blog'n'Talk" ist mein erster Termin im heutigen Programm. Es ist toll, so lernt man gleich alle Leute kennen, das finde ich großartig. Die Idee dazu ist wirklich gut und die Randomhouse Verlagsgesellschaft hat es sehr gut organisiert."

Wo schreiben Sie am liebsten?
"Ich schreibe eigentlich immer und überall, immer dann, wenn mir etwas einfällt. Gerade von Autoren hört man ja oft, dass sie in Cafès schreiben. Mir persönlich ist es eigentlich egal wo, denn ein Notizheft habe ich immer mit dabei. Da kann es schon sein, dass ich in der Küche schreibe, oder Unterwegs in der Bahn, oder auch im Cafè."

Würden Sie jemand im Zug etc. ansorechen, der gerade Ihr Buch liest und sich als Autor vorstellen?
"Wenn es sich um mein Buch handelt vielleicht schon. Aber eigentlich mag ich das nicht besonders. Manchmal ist es so, dass ich im Zug erkannt werde und dann nachher auf Twitter lesen kann, dass mich jemand beim Schreiben meines Manuskriptes beobachtet hat. Wenn man einmal erkannt wurde, kann man außerdem die Gespräche über sich selbst und das Buch nicht mehr verfolgen ;)."
Über das Bloggertreffen "Blog'n'Talk" sowie weitere Messeerlebnisse berichte ich hier."

Wie würden Sie sich in 3 Worten charakterisieren?  "Das ist eigentlich nicht schwer: Ich bin neugierig, leicht zu erfreuen (oh, das waren jetzt mehr als drei Wörter...). Naja etwas wichtiges fehlt aber noch: Ich werde mehr als hungrig, wenn ich wütend werde..."

Haben Sie ein schriftstellerisches Vorbild?  
"Nein, ich habe eigentlich kein direktes Vorbild. Mir ist es in erster Linie wichtig meinen eigenen Stil zu finden und nicht jemand anderen zu imitieren. Dies sollte natürlich für alle Autoren gelten, aber es ist schon so, dass mich Autoren in unterschiedlichen Lebensabschnitten inspiriert haben Kurzgeschichten und Kurzprosa zu schreiben.
Die erste große Inspiration war wohl Astrid Lindgren."


#blogntalk



Kommentare:

  1. Wunderschöne Aufnahmen und ein unterhaltsames Interview mit einer sympathischen Autorin 😊

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  2. Wirklich ein toller blogpost und ein tolles interview!

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