Sonntag, 11. Oktober 2015

Der Bestseller-Code: Mit WDR auf der Suche nach dem Erfolgsrezept

"Der Buchmarkt Deutschland ist ein hartumkämpftes Milliardengeschäft. Rund 90.000 neue Bücher erscheinen jedes Jahr. Die Stars der Branche wie Thriller-Autor Sebastian Fitzek oder Rebecca Gablé mit ihren erfolgreichen Mittelalter-Romanen bringen ihren Verlagen satte Gewinne...
 http://www1.wdr.de/fernsehen/dokumentation_reportage/wdr-dok/sendungen/der-bestseller-code-100.html
...Doch was ist das Geheimnis des Erfolges – das Geheimnis, nach dem Autoren, Verleger und Talentscouts mit jedem neuen Titel suchen?" 

Beim Zappen durch das abendliche Fernsehprogramm kam ich am Freitagabend (09.10.15) zufällig auf den WDR und blieb zufällig hängen, da ich Sebastian Fitzek im Bildschirm erkannte. Neugierig geworden, blieb ich bei dem Sender und schaut mir die Fernsehsendung genauer um. Der Blick auf den Teletext offenbarte den Titel: "Der Bestseller-Code: Auf der Suche nach dem Erfolgsrezept". Klang spannend.
Als dann auch noch der Verleger des PIPER Verlags Marcel Hartges über "Er ist wieder da" oder "Darm mit Charme" zu sprechen begann, konnte ich nicht mehr wegschalten. 

"Kann man Erfolg wirklich planen? Gibt es am Ende so etwas wie einen Bestseller-Code? Die Autoren sind tief in die Bücherwelt eingetaucht und haben überraschende Antworten gefunden.

Mit jährlich ca. 9,5 Milliarden Euro Umsatz ist der Buchmarkt der größte Entertainment-Sektor in Deutschland – und der zweitgrößte der ganzen Welt. Mit Büchern wird immer noch mehr Geld verdient als mit Filmen, Musik oder Games. Auf der einen Seite stehen die Autoren, die mit kreativen und ungewöhnlichen Geschichten ihre Leser begeistern wollen. Auf der anderen Seite die Verlage, die mit einem oder zwei Erfolgstiteln im Programm ihren kompletten Jahresumsatz verdienen müssen. Eine ganze Branche ist auf der Suche nach dem Erfolg, dem nächsten Bestseller."

Auch die Ausflüge auf die Leipziger Buchmesse 2015 (ich erkannte im Hintergrund "Passagier 23" von Sebastian Fitzek, ein klasse Psychothriller übrigens ;)) fand ich super und fühlte mich gleich heimig. Es wuchs die Freude auf die bevorstehende Frankfurter Buchmesse. 

Letztlich ging es um Gründe für einen Verleger beispielsweise, sich für ein Manuskript zu entscheiden. Oder, ob Verleger manchmal vorher schon wissen, ob ein Buch ein Bestseller wird. Die Antwort ist: das können sie in der Regel nicht. Auch Fitzek ist der Auffassung, wenn es einen Autor gäbe, welcher nur Bestseller produziert, hätte jeder Verlag wohl gern einen Dauerauftrag mit diesem.

"Doch wie schreibt man einen Bestseller? Und was ist gerade angesagt? Alle zehn Jahre sind Vampir-Geschichten ein Hit, erzählen Kenner der Branche. Historische Romane laufen immer wieder gut – vor allem wenn sie von Frauen geschrieben sind. Nur wann? Und warum? "Harry Potter" lehnten alle großen Verlage erst mal ab: viel zu dick für ein Kinder- und Jugendbuch. "Die Vermessung der Welt" von Daniel Kehlmann wäre mit Pauken und Trompeten allein schon wegen des Titels durch die Marktforschung geflogen – und wurde dennoch ein Bestseller. Und Psycho-Thriller funktionierten nur, wenn sie aus Skandinavien oder den USA kamen – bis Sebastian Fitzek sich mit seinem Erstlingswerk "Die Therapie" nach ganz oben auf die Bestsellerliste katapultierte. Also alles Zufall? Oder werden die Weichen für den Erfolg an ganz anderer Stelle gestellt?"

Als Gegensatz zu den Verlagen, zeigte der WDR noch Emily Bold, welche es als Selfpublisherin zu etwas gebracht hat. Ich persönlich habe bereits das ein oder andere Buch von ihr gelesen und mag sie sehr. Sie verlegt ihre Bücher selbst und wurde so zur eBook-Bestsellerin.

Wer Lust hat sich die Sendung noch einmal anzuschauen, kann auf das obige Bild klicken, oder hier in der WDR-Mediathek schauen. Heute Nacht von 05.35 - 06.20 Uhr kommt zudem die Wiederholung ;)



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