Sonntag, 30. August 2015

"Die 100" - zurück auf der Erde heißt, ums Überleben kämpfen...



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Die 100 (Kass Morgan)






Kass P. Morgan ist eine US-amerikanische Lektorin und Autorin, bekannt für ihre dystopische Romanreihe The 100, die der gleichnamigen Fernsehserie The 100 als Vorlage dient. Die Autorin studierte an der Brown University bis zum Bachelor und absolvierte anschließend ein Masterprogramm in Oxford. Derzeit lebt sie als Lektorin und freie Autorin in Brooklyn. Noch vor Erscheinen ihres ersten Buches, Die 100, konnte sie bereits die Rechte der Serienverfilmung verkaufen.


Die 100


Das Leben auf der Erde ist unmöglich geworden. Nach einem Atomkrieg wurde dort alles zerstört und verseucht. Deshalb verließen die Menschen die Erde, das ist nun 300 Jahre her, um auf einer Raumstation zu leben, bis die Erde wieder bewohnbar ist. 100 jugendliche Straftäter, welche sich in der Raumstation nicht benehmen konnten, sollen nun auf die Erde zurückkehren, um herauszufinden, ob sie wieder bewohnbar ist. Was dann aber Clarke, der geheimnisvolle Bellamy und die anderen Verurteilten nach ihrer Ankunft vorfinden, raubt ihnen den Atem. Ein tödliches Abenteuer beginnt, auf das sie kein Training der Welt hätte vorbereiten können ...


Fazit


Der erste Roman „Die 100“ zur Fernsehserie „The 100“ ist wahnsinnig fesselnd und ansprechend. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven von Hauptprotagonisten, welche auf der Erde ankommen und sich zunächst zurecht finden müssen. Jeder der 100 Straftäter hat eine andere und eigene Geschichte, welche im Roman in verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Man bekommt Einblick in die Vergangenheit und die Taten jedes einzelnen. Gerade Bellamy und Clarke, aber auch Wells sind mir persönlich sehr sympathisch. 


Der Schreib- und Erzählstil des Romans ist sehr angenehm und man hat immer das Gefühl Bescheid zu wissen. Daher lies sich das Buch locker, leicht herunterlesen, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Durch die Beschreibungen und Perspektiven der einzelnen Charaktere hat man das Gefühl näher am Geschehen zu sein und die Situation intensiver zu erleben. Ein kleines bisschen hat mich jedoch gestört, dass es sich bei fast allen Perspektiven um Liebesbeziehungen drehte.


Mir hat der Roman um einiges besser gefallen, als die Serie, die ich auch begonnen habe. Dort hat mir die Spannung gefehlt, die der Roman auf jeden Fall rüber bringt. Deshalb finde ich es schade, dass man für das Romancover die Schauspieler der Serie verwendet hat. Die beiden Medien haben wirklich nicht viel gemein. 


Das Ende des Romans ist ein Cliffhanger und ich freue mich schon auf den nächsten Band der Reihe, den ich auf jeden Fall lesen möchte.



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