Mittwoch, 1. April 2015

Sternenseelen: Solange die Nacht uns trennt (Kerstin Pflieger)x



http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Solange-die-Nacht-uns-trennt-Sternenseelen-2-Roman/Kerstin-Pflieger/e383692.rhd

Die Autorin

Durch viele Reisen lernte die Autorin Kerstin Pflieger schon früh fremde Kulturen und Denkweisen kennen. So entdeckte sie auch ihre Liebe zum Schreiben. Sie wurde bereits für ihren Roman „Die Alchemie der Unsterblichkeit“ in der Kategorie „Bestes deutschsprachiges Romandebüt“ mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet. Aktuell lebt Pflieger mit ihren Hunden in Deutschland, im Landkreis Heilbronn.

Solange die Nacht uns trennt (Band 2)

Lilly kann es nicht glauben, nach allem was sie mit Raphael und den anderen Sternenseelen durchgemacht hat ist es nun soweit gekommen. Sie ist selbst eine Sternenseele geworden. Nun könnte mit ihrer Liebe zu Raphael alles gut werden, denn jetzt ist sie selbst mehr oder weniger unsterblich. Doch leider hat sie die Rechnung ohne Mikael gemacht, denn der ist ihr Zwillingsstern. Raphael kann Lillys Neigung für Mikael nicht ertragen, dabei ist es doch nicht ihre Schuld, dass sie von den Sternen für Mikael bestimmt wurde. Dazu kommt, dass erneut eine Sternenbestie ihr Unwesen in Lilly beschaulicher Kleinstadt treibt. Doch können Lilly und Raphael überhaupt gemeinsam gegen sie kämpfen?

Fazit

Ein toller zweiter Band der Sternenseelen-Reihe. Eigentlich könnte die Reihe nun zu Ende sein und ich bin gespannt, wann und ob es nun noch einen abschließenden dritten Band geben wird. Raphael und Lilly sind wieder angenehme Protagonisten, wobei mir in diesem Band die Liebesgeschichte der beiden ein wenig auf die Nerven geht. Ein ewiges hin und her zwischen Zwillingssternen und der wahren Liebe zwischen den beiden. Natürlich reicht es nicht, dass Mikael Lillys Zwillingsstern ist und sie sich unweigerlich zu ihm hingezogen fühlt. Nein, es muss auch noch Raphaels totgeglaubter Zwillingsstern Amadea auftauchen und noch mehr Zwiespalt und Streitigkeiten in die Reihen der Sternenseelen bringen. Die vielen Gefühle die nun von allen Seiten im Spiel waren, spielten scheinbar eine wichtigere Rolle, als der Kampf gegen Lucretia, eine unglaublich alte Gefahr für die Sternenseelen. 

Was mir außerdem in diesem Sternenseelen-Teil nicht so zugesagt hat, war das Verhältnis von Lilly zu ihrer Mutter. Nicht nur, dass sie ihr noch mehr Lügen auftischen muss, sie zieht sie auch mit in die ganze Sache hinein. Als es zum Kampf kommt, bekommt ihre Mutter alles mit. Leider wird nie richtig aufgeklärt, ob sie ihr Gedächtnis löschen werden oder sie nun einfach mit diesem Wissen leben muss? Hinzukommt, dass ich mich durch das Alter der Sternenseelen und die damit verbundene „ungeheure Weisheit“ immer wieder an die Biss-Bücher von Stephenie Meyer und Vampire erinnert fühle.

Der Schreib- und Erzählstil der Autorin ist wie schon im ersten Teil „Wenn die Nacht beginnt“ (die Rezensionzum Roman findet ihr hier) ansprechend und angenehm. Man kann dem Geschehen sehr gut folgen und hat das Gefühl mitten im Geschehen zu stehen.

Alles in allem eine gelungene Fortsetzung des Fantasyromans „Sternenseelen“. Allerdings wies dieser nun ein paar Kleinigkeiten auf, die mir im ersten Teil besser gefallen haben. Trotzdem würde ich auch den dritten Teil, sollte es noch einen geben, lesen wollen.

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