Donnerstag, 19. März 2015

Strandgut (Gerlinde Kurz)





Die Autorin

Die Autorin Gerlinde Kurz hat mehr als nur einen Beruf, welche sie allesamt gleichermaßen liebt. Neben dem Studium der Romanistik, Kunstgeschichte sowie Literaturgeschichte waren ihre Interessen schon immer eher weit gestreut. Früher arbeitete Gerlinde Kurz als Hebamme und heute bringt sie ihre eigenen Geschichten zur Welt. 2012 erschien im Verlag Urachhaus ihr Debüt „Sophie und das verschwundene Haus“. Derzeit lebt die Autorin mit ihrem Mann, ihren zwei Kindern und ihrer Katze sowie einigen Hasen in Hamburg.

Strandgut

Für Jakob und Hannah sollte es eine unbeschwerte Woche an der Nordsee werden. Doch bereits als die beiden sich kennen lernen, bringt das ihre Gefühlswelt mehr als durcheinander. Als sie dann auch noch einer alten Dame begegnen, die Jakob auch noch zu kennen scheint, verstehen beide gar nichts mehr. Woher kennt die Dame ihn und was haben die beiden miteinander zu tun? Jakob versteht die Welt nicht mehr und auch Hannah ist mehr als verwirrt. Doch dann finden die beiden eine alte Schatzkiste mit unglaublich vielen Briefen als Inhalt. Unsicher, ob sie so viel privates nicht privat lassen sollten, können die beiden ihre Neugier nicht lesen und beginnen die Brief zu verschlingen. Dann findet Jakob plötzlich ein Bild mit einem Jungen, der ihm zum Verwechseln ähnlich sieht und bekommt Panik. Irgendwas muss vor langer Zeit auf der Insel passiert sein und es hat mit ihm und seiner Familie zu tun…

Fazit

Ein spannendes und unterhaltsames Buch über die Geheimnisse einer Familie, welche auf einer Nordseeinsel begannen. Jakob und Hannah sind beides angenehme Protagonisten, welche man gleich zu Beginn des Romans kennenlernt. Jakob kommt auf die Nordseeinsel und hat zunächst ein wenig Schwierigkeiten sich einzugewöhnen. Auch Hannah, welche in einem kleinen Laden arbeitet, in welchem Jakob einkauft, hat es nicht ganz leicht. Die beiden lernen sich wunderbar emotional und gefühlvoll kennen, was mir sehr gut gefallen hat. Nach einer kurzen Kennenlernphase beginnen die beiden ein wenig Zeit miteinander zu verbringen und weitere Protagonisten, wie Stine und auch Wiebke greifen ins Geschehen ein.

Nicht besonders gut zurecht kam ich mit dem Schreib- und Erzählstil der Autorin. Zunächst wird aus Sicht Jakobs berichtet, was mir allerdings lange nicht klar war. Ich lese im Normalfall nicht sehr gern den Klappentext, da ich mich gern überraschen lasse, worum es im Roman geht. Hier musste ich allerdings auf den Text zurückgreifen, da ich nach einigen Seiten mehr als ratlos war. Irgendwann hatte ich mich an den Erzählstil gewöhnt, es wird vor allem auf die Gefühlswelt der Protagonisten Jakob und Hannah eingegangen. Durch den etwas schwierigen Stil, brauchte ich einige Zeit, um mich im Roman zurecht zu finden und der Lesefluss wurde daher ein wenig zäh.

Trotzdem zwang ich mich zum Weiterlesen und wurde letztlich auch nicht enttäuscht. Das Buch ist im Endeffekt nicht unbedingt mein Fall, trotzdem fand ich die Thematik von Freundschaft und Familie mehr als ansprechend. Beeindruckt hat mich auch das schöne Cover, auf welchem ein gestrandetes Schiff zu sehen ist, welches ebenfalls eine untergeordnete Rolle im Roman spielt. Der Strand drum herum lädt zum Träumen ein, das Buch selbst lässt jedoch meines Erachtens wenig Zeit zum Träumen. 

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