Sonntag, 1. Februar 2015

Dark Wonderland: Herzkönigin (Anita G. Howard)




Cbt Verlag

Die Autorin

A.G. Howard wurde durch ihre Arbeit in einer Schulbibliothek zu „Dark Wonderland“ inspiriert. Sie hatte sich schon immer gefragt, was wohl passiert wäre, wenn die gruselige Stimmung von „Alice im Wunderland“ deutlicher hervorgetreten wäre. Dark Wunderland“ ist ihr Tribut an Lewis Carroll. Die Autorin liest selbst gern, fährt Rollerblades und gärtnert sehr gern. 

Herzkönigin

Alyssa Gardners Mutter ist alles andere als normal. Schon seit Jahren ist sie in einer psychatrischen Anstalt, da sie Blumen hört und mit Insekten sprechen kann. Für Alyssa sind diese Macken alle weit weg, bis sie selbst feststellt, dass auch sie mit Insekten und Blumen sprechen kann und diese auch mit ihr. Denn beide sind Nachfahrinnen der berühmten Alice Liddell, der Alice, die damals dem weißen Kaninchen ins Wunderland gefolgt ist. Nun scheint ein Fluch über der Familie zu liegen, dem auch Alyssa zu verfallen scheint. Zudem traut sie sich nicht sich jemanden anzuvertrauen, da sie nicht in so einer Anstalt landen möchte. Nur ihr Freund Jeb scheint noch zu ihr zu stehen. Durch einen Riss im Spiegel gelangen die beiden ins Reich der Finsternis. Doch dort kommt alles anders als geplant…

Fazit

Ein spannendes Buch, welches Alice im Wunderland auf ganz andere, eher düstere Weise darstellt. Alyssa fand ich zu Beginn ein wenig eigenartig, aber das ist im Buch wohl auch so gewollt. Sie stellt die typische Opfergestalt in solchen Büchern da, wie ich finde. Eine Hauptprotagonistin, die etwas seltsam ist, von allen in der Schule gehänselt wird und nur einen Verbündeten hat. Dieser hat jedoch Alyssas „Hauptfeindin“ zur Freundin. Kurzum, eine verfahrene Geschichte. Trotzdem ist Jeb der einzige, der neben ihrem Vater noch zu ihr steht. Allerdings ist das Verhältnis der beiden von Beginn an schwierig, doch als Jeb ihr ins Wunderland folgt, scheint dies ihre Beziehung in ein neues Licht zu rücken und beide stellen sich den Gefahren des „Dark Wonderland“.

Der Schreib- und Erzählstil des Buches ist gewissermaßen schwierig. Ich habe nicht wirklich in das Buch hineingefunden, weshalb ich der fantastischen Geschichte von Beginn an nicht so recht folgen konnte und mich schwer getan habe Alyssa zu verstehen. Sehr gelungen fand ich die Beschreibungen des „Dark Wonderland“. Die Netherlinge, die rote Königin etc. sind wunderbar und sehr anschaulich beschrieben.

Trotzdem konnte mich das Buch leider nicht wirklich überzeugen. Durch das beeindruckende Cover und die „Alice im Wunderland“-Grundgeschichte wollte ich diesen Roman unbedingt lesen und war letztlich leider ein wenig enttäuscht. Das habe ich nun auch schon von anderen Seiten gehört. Trotzdem möchte ich diese Reihe weiterverfolgen, vielleicht spricht mich der nächste Teil mehr an. Alles in allem kann ich nicht mehr als 3 Goldene Bücher vergeben.

Ranking 


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