Samstag, 24. Januar 2015

Imperium der Drachen: Das Blut des schwarzen Löwen (Bernd Perplies)




INK Egmont Verlag

Der Autor

Bernd Perplies wurde 1977 in Wiesbaden geboren und studierte Filmwissenschaft und Germanistik in Mainz. Nach dem Studium wandte er sich dem Schreiben zu und ist heute als Schriftsteller, Übersetzer und Journalist tätig. Sein Werk ist bereits jetzt preisgekrönt. Weitere Romane sind beispielsweise die Trilogie der „Magierdämmerung“ sowie die Trilogie „Flammen über Arcadion“. Beides Fantasytrilogien.

Das Blut des schwarzen Löwen

Als Iolan zur Welt kommt, sieht er nicht aus, wie normale kleine Jungen aussehen, wenn sie frisch geboren sind. Sein Vater stößt ihn deshalb von sich und gibt in Auftrag ihn töten zu lassen. Doch es kommt anders und Iolan wächst in einem kleinen Fischerdorf bei Zieheltern auf, die er für seine anerkennt. Bis zum Tag seiner Weihe zum Mann führt Iolan ein zufriedenes und glückliches Leben. Doch an besagtem Tag greifen Soldaten des Königs das kleine Dorf von Iolan, seiner Familie und seiner Freundin an. Fast alle Dorfbewohner kommen dabei ums Leben. Iolan und seine Schwester können jedoch fliehen, dabei werden sie von dem alten magiekundigen Quano Arastoth unterstützt, der sie in die Königshauptstadt bringt. Doch dort entwickeln sich die Ereignisse anders als gedacht und plötzlich steht Iolan selbst im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.

Fazit

Ein spannender und beeindruckender Auftackt der High Fantasy Saga von Bernd Perplies. Die Geschichte des Romans, welche stark mit der Antike verbunden ist, weckt im Leser eine ungeheure Spannung und Aufmerksamkeit. Nicht nur Iolan ist ein angenehmer Protagonist, auch seine Zieheltern sowie sein Bruder Markos, der im Roman eine große Rolle spielt und seine jüngere Schwester sind für den Verlauf der Geschichte wichtig. 

Zunächst waren die Handlungsstränge für mich sehr verwirrend und es brauchte zwei Kapitel, bis ich mich in das Buch und die Geschehnisse rund um Iolan und das Königshaus einlesen konnte. Dann nahm der Roman jedoch an Fahrt auf und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Der Schreib- und Erzählstil des Autors ist angenehm und auch die wechselnden Handlungsstränge des Romans sind ansprechend gestaltet. Gerade an den spannenden Stellen, springt die Handlung an einen anderen Ort. Doch gerade das ist es, was die Spannung aufrecht erhält. Auch der tragische Auftakt im Roman, der mich gleich zu Beginn ein wenig traurig machte, ist es, der den Leser praktisch auffordert den Roman weiter zu lesen. Ich hoffe, dass es nicht so lang dauern wird, bis der zweite Teil der Saga erscheint, weil ich sonst fürchte alle Ereignisse wieder zu vergessen.

Alles in allem ein ansprechender Fantasyroman mit einigen historischen Ereignissen, der nicht nur durch seinen Inhalt, sondern auch durch seine äußere Erscheinung sowie die Gestaltung der Buchklappen überzeugen konnte.

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