Montag, 31. März 2014

Asche und Phönix (Kai Meyer)





Carlsen Verlag


Der Autor


Kai Meyer wurde1969 geboren und studierte Film und Theaterwissenschaften. Bevor er sich auf das Schreiben von Büchern festlegte, arbeitete er als Journalist. Inzwischen hat er mehr als 50 Titel veröffentlicht. 


Asche und Phönix


Als Ash und Parker sich zum ersten Mal sehen, ist die Situation schwierig, denn Ash wollte gerade mit dem gestohlenen Geld den Abflug aus dem Hotelzimmer machen. Doch Parker kommt zu zeitig von seiner Pressekonferenz wieder und glaubt ihr die Geschichte des Zimmermädchens nicht. Von Anfang an haben beide nichts gemeinsam, denn er ist ein gefeierter Hollywoodstern, Phönix aus den Glamour-Filmen, und sie ist eine „Unsichtbare“, die nirgendwo zuhause ist. Doch Parker erträgt es nicht mehr im Rampenlicht zu stehen und will seinem Vater dahingehend eine klare Ansage machen, doch die Auseinandersetzung eskaliert und Parker muss flüchtend. Ash gerät ebenfalls in den Strudel und flüchtet zusammen mit ihm durch Frankreich an die Côte d’Azur. Doch auf den Fersen haben sie eine Macht, die beide nicht genügend einschätzen können und die gnadenlos Jagd auf sie macht.


Fazit


Ein spannendes und temporeiches Buch, welches bis zum Schluss mit Überraschungen aufwartet. Bereits ab der ersten Seite zieht der Roman den Leser in seinen Bann.


Ash und Parker sind nicht nur beide auf ihre Art sympathisch, sie bauen im Laufe des Buches zudem eine immer intensivere Bindung zueinander auf. Parker schafft es die „unsichtbare“ Ash aus der Reserve zu locken und ihr gelingt es hinter die Fassaden des Filmstars zu blicken. Beide können nicht begreifen, welche unglaubliche Macht Parker mit seinen Aussagen entfesselt hat und machen sich auf den Weg zu seinem Vater. Das hätten sie allerdings lieber nicht tun sollen.


Der Roman wartet mit einem tollen Schreib- und Erzählstil auf, der es nicht möglich macht, das Buch vor dem Ende aus der Hand zu legen. Ich selbst habe gerade 2 Tage gebraucht, um es durch zu lesen. Besonders beeindruckt hat mich die Beziehung von Parker zu seinem Haushälter im kleinen Haus am Meer. Auch Ash erkennt darin wieder einmal einen neuen Punkt von ihm. Doch leider währt die Freude darüber nicht besonders lang.


Durch die unterschiedlichen Erzählperspektiven, aus der Sicht von Parker und Ash, ebenso wie aus der Sicht ihrer Verfolger, steht der Leser ständig mitten im Geschehen und hat nie das Gefühl den Anschluss zu verlieren. Zudem ist er Parker und Ash meist einen Schritt voraus, da er immer weiß, wo sich ihre Gegner zum jeweiligen Zeitpunkt aufhalten.


Ein fesselndes Buch, welches sich auf jeden Fall zu lesen lohnt. Ein kleines bisschen schade, fand ich das schnelle Ende, welches mir an dieser Stelle zu abrupt war. In Angesichts des tollen Buches, gibt es dem Roman jedoch nur einen kleinen Abbruch.

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