Samstag, 8. Februar 2014

Arthur oder Wie ich lernte den T-Bird zu fahren (Sarah N. Harvey)




Deutscher Taschenbuch Verlag


Die Autorin


Sarah N. Harvey ist Verlagslektorin und Autorin mehrerer Jugendbücher. Sie lebt derzeit in Victoria, British Columbia. Ihre Erfahrungen, welche sich auch im Buch widerspiegeln, stammen aus der Zeit, in welcher sie sich selbst um ihren kranken Vater kümmern musste und inspirierten sie zu diesem Buch.


Arthur


Eigentlich führt der 17jährige Royce ein ganz normales Leben, bis seine Mutter ihm die Aufgabe übermittelt, sich ab heute um seinen uralten Großvater Arthur, der schon jede Menge Pflegepersonal vergrault hat, zu kümmern. Keine leichte Herausforderung für Royce, genannt Rolly, wie dieser schon nach dem ersten Tag feststellt. Sein Großvater ist mürrisch, hat zu nichts Lust und schaut den ganzen Tag Fern. Zudem ist er von Royce genervt und will nicht gepflegt werden. Doch dieser hat leider keine Wahl, denn er braucht das Geld. Ein Auto soll es werden. Arthur stellt ihn auf eine harte Probe, doch auch Royce ist nicht auf den Kopf gefallen und schindet schon bald Eindruck bei seinem Großvater…


Fazit


Ein wundervolles Buch, welches mich ein wenig an „Ziemlich beste Freunde“ erinnert. Royce, der sich immer mehr an seinen Großvater gewöhnt und mit dessen Art umzugehen lernt. Arthur, der Royce eigentlich gern um sich hat, auch wenn er das niemals zugeben würde. Schreib- und Erzählstil der Autorin ist flüssig und einfach, weshalb das Buch schnell zu lesen ist. Auch der Umfang von nur 230 Seiten trägt dazu bei, dass auch jüngere Leser angesprochen werden könnten.


Arthur erscheint dem Leser zunächst als unmöglicher alter Greis, der sein Personal herumzukommandieren pflegt und der keine Lust auf Leute im Haus hat. Auch seinen Enkel schließt er da nicht aus. Doch Royce ist anders, zunächst sieht er in der Aufgabe nur das Geld, das er für die Pflege seinen Großvaters bekommt. Bald schon entwickelt er jedoch eine immer tiefergehende Beziehung zu ihm. Als dieser ihn dann auch noch den T-Bird fahren lässt, hat er Royce erreicht. Seine Mutter hätte ihm das niemals erlaubt. 


Seine Mutter hat ein eher distanziertes Verhältnis zu ihrem Vater, was wohl an dessen Art und Umgangston liegt, der ziemlich rau und unhöflich ist. Auch Royce muss erst damit umgehen lernen. Ein witztiges, originelles und berührendes Buch über einen jungen Erwachsenen und seinen Großvater, die sich einander annähern und eine Beziehung aufbauen.

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Kommentare:

  1. tolle review :)

    ich würde mich echt wahnsinnig über feedback freuen <3
    http://heavenlyunfabulous.blogspot.de

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    1. Hallo Sabrina,
      ich freue mich, dass dir die Rezi gefällt :) Klar ich schaue gern mal bei dir vorbei.
      LG, Liesa

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  2. allerallerliebsten dank! :))
    man, darum beneide ich dich, ich würde auch gern so viele sportarten machen können :D :)
    aber leute wie du, die viel sport machen und dafür auch mal gern viel essen, sind mir ja so sympathisch! :)
    http://heavenlyunfabulous.blogspot.de

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  3. sport ist wirklich so guter ausgleich, ich könnte gar nicht mehr ohne!
    ja, das ist definitiv wichtig, ich mein, wenn man sich durchgehen nur die lieblingsspeißen gönnt, sind sie ja bald nichts besonderes mehr ..
    wobei ich auch merke, je weniger fettes man isst, umso weniger schmeckt mir manches .. also klar, pommes, halbes hähnchen und schokolade geht bei mir immer, aber manche sachen schmecken dann echt nach gar nichts mehr ..
    ich denke ich habe mich nicht wirklich spezialisiert, ich blogge einfach alles was ich als schön empfinde :) und du?:)
    http://heavenlyunfabulous.blogspot.de

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    1. Da hast du recht :) Aber ab und zu sind so paar Pommes oder ein halbes Hähnchen schonmal drin :)
      Ich beschränke mich hier weitestgehend aufs Literaturblogging. Alles andere wird mir zuviel und führt mir dann hier auch zu weit. Bücher geben soo viel her, das reicht für hier. Wobei es noch viele interessante Themen gibt :)
      LG, Liesa

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