Donnerstag, 7. November 2013

Paris, Sigmaringen oder Die Freiheit der Amalie Zephyrine von Hohenzollern (Gabriele Loges)




Klöpper & Meyer Verlag


Die Autorin


Gabriele Loges wurde 1957 in Dettingen bei Horb geboren und studierte Germanistik und Philosophie in Tübingen. Sie arbeitet unter anderem als Journalistin und Autorin und ist seit 2003 Mitglied im VS Baden-Württemberg. Sie veröffentlichte bislang mehrere Sammlungen mit Erzählungen und Gedichtbände. Gabriele Loges lebt und arbeitet als freie Autorin und Journalistin in Hettingen auf der Schwäbischen Alb. 


Paris, Sigmaringen


Angelika aus Sigmaringen fährt auf den Spuren von Amalie Zephyrine von Hohenzollern-Sigmaringen nach Paris, um zu recherchieren. Diese hatte als Freundin von Napoleons Frau Josephine direkten Zugang zur Macht, doch trotz allem weiß man recht wenig über sie. Sie war nach der Geburt ihres Sohnes nach Paris geflohen, doch nach der französischen Revolution will sie wieder Kontakt zu ihm aufnehmen. 


Angelika trifft nun auf den Spuren Amalies in Paris auf ihre eigene Vergangenheit und ihre Jugendliebe Pierre. Die Erinnerungen an damals, die vielen Ereignisse und auch ihre täglichen Treffen lassen alte Gefühle wieder aufleben… 


Fazit


Paris, Sigmaringen" von Gabriele Loges ist ein beeindruckender und interessanter historischer Roman, welcher sich mit allerhand geschichtlichen Ereignissen rund um die französische Geschichte beschäftigt. Er beinhaltet unter anderem mehrere Handlungsstränge und auch Zeitebenen, was mich zu Anfang des Öfteren durcheinander brachte. Mit der Zeit fand man sich jedoch immer besser zurecht. 

Vor allem die Betrachtung der geschichtlichen Ereignisse fand ich sehr interessant, denn der Roman beschäftigt sich sowohl mit der Rolle der Frau, als auch mit der französischen Revolution und dem Vichy-Regime.


Allerdings muss auch gesagt werden, dass Erzähl- und Schreibstil nicht unbedingt meinem Geschmack entsprachen. Beides empfand ich als sehr langatmig, weshalb ich irgendwann nur noch aus geschichtlichem Interesse und Pflichtbewusstsein gegenüber der Leserunde weiter gelesen habe. Vermutlich hätte ich das Buch schon eher aus der Hand gelegt. Das ist schade, denn der Inhalt hat mich sehr angesprochen.

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Kommentare:

  1. Ach, da werden bei mir gleich Uni-Erinnerungen wach... habe auch in Tübingen studiert und da sind die Hohenzollern ja überall präsent. Die Burg dort ist auch unheimlich schön! Schade, dass der Schreibstil des Buchs scheinbar nicht so toll ist...

    LG Cat

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  2. Das ist aber schön, dass dieses Buch Erinnerungen wecken kann :) Das glaube ich gern. Vielleicht würde es dann doch mal passen, das Buch mal zu lesen. Ich würde das mit dem Schreibstil nicht pauschalisieren. Mir hat er nicht so zugesagt, aber es gab auch andere Meinungen dazu :)
    Viele Grüße, Liesa

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    1. Ja, da hast du schon Recht - ist immer Geschmackssache. Vielleicht werd ich mir das ja doch noch mal genauer ansehen ;)

      LG Cat

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