Samstag, 7. September 2013

Der Traum der Jägerin – Obsi’tia: Das zweite Zeitalter (J. R. Kron)



Der Autor
 
J.R. Kron wurde 1968 in Frankfurt am Main geboren und verbrachte seine ersten Lebensjahre in der Mainmetropole, bevor er mit seiner Familie in den Taunus zog. Später feierte er kleine Erfolge bei Kurzgeschichtenwettbewerben und mit Veröffentlichungen in Fantasy- und Science-Fiction-Fanzines. 2005 erreichte er mit seinem Fantasy-Roman »Elbendämmerung« den zweiten Platz beim Deutschen Phantastik Preis in der Rubrik »Bestes deutsches Romandebüt«. Heute lebt er mit seiner Frau in einer verträumten Ortschaft im Taunus.



Tino’ta 


Einige grausame und blutige Gräueltaten erschüttern die Grenzen von Obsi’tia. Die junge Orkjägerin Tino’ta kann nur tatenlos und fassungslos dabei stehen, als sie auf die blutigen Überreste ihrer Sippe schaut. Feige ermordet und abgeschlachtet wurden ihre Verwanden und Bekannten. Doch Tino’ta hat ihren Feind klar vor Augen: Den Menschen. Und sie wird ihre Sippe rächen, soviel steht fest. Auf ihrer Jagd nach den Mördern trifft sie Orman, den Anführer der Menschen, den sie leider nicht auf die Art und Weise hassen kann, wie sie es gern würde. Denn ihr Herz hört nicht auf ihren Verstand. Bald muss sie feststellen, dass sie auf das falsche Pferd gesetzt hat, denn auch unter den Menschen gab es grausame Massaker. Doch wer steckt hinter der dunklen Wahrheit?


Fazit


Pu, soviele schwierige Namen, war das Erste, was ich dachte, als ich begann das Buch zu lesen. Dem flüssigen und spannenden Schreibstil des Autors ist es zu verdanken, dass ich das Buch nicht gleich wieder aus der Hand gelegt habe. Mit viel Spannung, Abenteuer und Action schafft er es, die Hauptprotagonistin Tino’ta in den Mittelpunkt des Geschehens zu stellen und dem Leser klar zu machen, worum es geht.


Da ich das erste Zeitalter von Obsi’tia nicht kenne, fand ich ein wenig schwer ins Geschehen, doch wie bereits angesprochen, erledigte sich diese Tatsache recht schnell. Schon die Darstellungen der Krieger und anderen Wesen ebenso wie die Landschaftsbeschreibungen finde ich sehr anschaulich und plastisch. Dadurch fühlt sich der Leser mitten im Geschehen und eher als Teilhaber anstatt als Beobachter.


Ein interessantes Buch, welches an einigen Stellen ziemlich blutrünstig und grausam ist, jedoch insgesamt der spannend und abenteuerlich zu lesen ist.

Ranking

 

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