Freitag, 30. August 2013

Blutige Küsse und schwarze Rosen (Irina Meerling)




Die Autorin


Im Sommer 1988 geboren, ist Irina Meerling eine noch recht junge Neuautorin. Ihr erster Roman "ToyBoy - gefährlich heißes Spiel" erschien im Februar 2011. Es gibt immer wieder - wohl berechtigte - Einwürfe, eine junge Frau müsse sich vieles anhören, wenn sie erotische Geschichten schreibt. Dazu sagt die junge Autorin nur: Wer sie anhand dieser zu analysieren versucht, wird scheitern. Und auf die Frage Warum gerade Homoerotik? kann sie nur antworten: Warum nicht?


Die Perfektion des Lebens


Elias hat gerade erst seinen Geburtstag gefeiert, zusammen mit seinem besten Freund Nico räumt er noch den Schauplatz des Geschehens. Dieser scheut eigentlich Menschenansammlungen und steht zudem auf Vampire. Als Geburtstagsgeschenk will er nun Elias einen besonderen Wunsch erfüllen, einen, der ihm richtig am Herzen liegt und gibt ihm einen Monat sich einen Wunsch zu überlegen. Scheinbar weiß Nico von Elias Gefühlen von ihm oder wieso hätte er ihm sonst so ein Geschenk machen sollen? Doch dieser Wunsch würde einige Konsequenzen nach sich ziehen, dessen war er sich bewusst. Irgendwie schein Nico jedoch etwas falsch verstanden zu haben, denn die Umsetzung des Wunsches vollzieht sich ganz anders, als Elias es sich vorgestellt hat. Sein Wunsch war nicht der, den Nico sich vorgestellt hatte. Durch diesen Fehler vollzieht Elias nun eine Verwandlung und wird zudem, was Nico schon ist. Nico versucht sich zu erklären, doch es ist vergeblich, denn die Verwandlung ist vollzogen. Nun lernt Elias noch weitere Artgenossen kennen, wie Melchior und Elisabeth und nimmt an Zusammenkünften teil. Scheinbar zieht die Verwandlung aber noch weitere Konsequenzen nach sich…


Fazit


Ein unterhaltsames und spannendes Buch, welches hält was es verspricht. Zunächst denkt der Leser in die falsche Richtung, bis ihm aufgeht, worum es in diesem Roman eigentlich geht. Elias und Nico sind sympathische Protagonisten, mit denen sich der Leser gut identifizieren kann. Zwischen ihnen entwickelt sich eine tiefe Beziehung, die eng mit der Verwandlung verbunden ist.


Gut gefallen mir die „Überschriften“ der Kapiteln, die den Inhalt mit einem Wort kurz und bündig wiedergeben. Auch ich war zu Beginn ein wenig verwirrt und brauchte einige Seiten, um mich im Geschehen zurecht zu finden. Dabei half jedoch der flüssige und spannende Schreibstil der Autorin.


Ein wenig erinnert das Buch an die bisher bekannten Romane dieser Art, nur dass es sich an dieser Stelle nicht um ein traditionelles Liebespaar handelt, sondern um zwei Jungen. Dies ist ungewöhnlich und an einigen Stellen auch ein wenig merkwürdig, weshalb es auch einen Punkt Abzug gab (zumindest im Kopf), da ich nicht mit einem Gay-Roman gerechnet hatte :)

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