Donnerstag, 11. Juli 2013

Jagd in der Tiefsee (Roland Smith)






Der Autor


Roland Smith
© Roland Smith 

Roland Smith, 1951 in Portland, USA geboren, studiertee Englisch und wollte eigentlich schon immer Schriftsteller werden. Bei einem Nebenjob im Zoo stellte er aber erstmal ganz andere Fähigkeiten unter Beweis, als es ihm gelang zwei entflohene Agutis wieder einzufangen. Daraufhin wurde er fest eingestellt und arbeitete über 20 Jahre lang in verschiedenen Zoos, ehe er sich ganz dem Schreiben zuwandte. Im Moment lebt Roland Smith mit seiner Frau in der Nähe von Portland. 



Luft anhalten, eintauchen, wachsam sein!


Marty, seine Cousine Grace brechen zusammen mit Luther und Travis Wolfe samt einem Team aus Wissenschaftlern in Richtung Südpazifik auf, um einen riesigen Kalmar zu entdecken und zu bergen und Martys Elter, die bei einer Expedition verschollen sind, zu finden. Ihnen ist nicht bewusst, dass vor allem der zwielichtige Noah Blackwood damit ganz und gar nicht einverstanden ist. Immer wieder versuchen er und seine Crew Marty aus dem Weg zu räumen. Den Freunden wird schnell klar, dass der einzig sichere Ort wohl unter Wasser liegt. Doch auch die Tiefsee birgt ungeahnte Gefahren.


Noah Blackwood, ein gefeierter Tierschützer, der getreu dem Motto „Mehr Schein als Sein“ immer auf der Suche nach Ruhm, Reichtum und Anerkennung ist, kann es nicht fassen. Da hat eWolfe es doch tatsächlich geschafft zu einer Forschungsreise nach dem legendären Riesenkalmar aufzubrechen und sein Informant sagt ihm nichts davon. Wozu hat man denn seine Leute?


Als auf dem Schiff einige „Unfälle“ passieren, ist sich auch der Kapitän sicher, dass irgendetwas nicht stimmt und Blackwoods Leute ihre Finger im Spiel haben müssen. Zudem kommt auf Marty eine verantwortungsvolle Aufgabe zu, der er sich zunächst nicht gewachsen fühlt. Als er dann auch noch über Bord geworfen wird, ist auch ihm endgültig klar, dass ein anderer hinter all dem stecken muss, als er angenommen hat. 


Fazit


Ein faszinierendes Buch, welches von der ersten Seite an fesselt. Durch die Erzählperspektive, die meistens aus der Sicht Martys in der 3. Person berichtet, hat der Leser das Gefühl mitten im Geschehen zu sein. Auch die Entscheidungen, welche die einzelnen Protagonisten treffen, werden so klarer. Anfangs hatte ich Schwierigkeiten den ganzen Personen und den vielen Namen, die auftauchen zu folgen und die einzelnen Konstellationen der Figuren zueinander zu verstehen. Nach ein paar Seiten hatte sich dies jedoch gelegt und man wollte einfach nur wissen, was passiert. Kleine Zwischenfälle, wie das Einfangen von Bo oder der Sturz über Bord von Marty, lockern das Geschehen auf und halten die Spannung. 


Nicht so toll fand ich das irgendwie offene Ende, da nun nicht klar ist, wie es mit Grace weitergeht und ich hoffe, dass vielleicht noch ein weiterer Teil folgen könnte? Auch der Komplize von Butch auf dem Schiff ist mir persönlich recht schnell klar gewesen, was die Spannung ein wenig abgemildert hat zum Ende des Buches. 


Alles in allem ein wirklich gelungenes Buch, welches sich für jung und alt zu lesen lohnt.

Ranking

 

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